Sony IER-M500 In-Ear-Hörer

Preiswerter In-Ear-Hörer speziell für professionelle Anwendungen

Autor und Fotos: Peter Kaminski

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Seit August 2026 ist der In-Ear-Hörer IER-M500 für professionelles Monitoring von Sony verfügbar. Das Thema In-Ear-Monitoring ist ja sowohl im Bühnenbereich als auch im Bereich der mobilen Audioproduktion immer wichtiger. Daher gibt es eine ganze Reihe von neuen In-Ear-Hörern. Wir werden sehen, wie sich der Sony IER-M500 hier schlägt.

Lieferumfang

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Zunächst muss man sagen, dass es den Sony IER-M500 in drei verschiedenen Ausführungen gibt - und zwar so wie wir ihn im Test gehabt haben, schwarz mit dezenter Markierung für links/rechts (blau/rot) mit der Bezeichnung "IER-M500 black", dann noch eine transparente Version mit der dezenten Markierung mit der Typenbezeichnung "IER-M500 clear" sowie eine Version, wo jeweils ein Hörer in Rot und Blau ausgeführt ist, die als "IER-M500 red and blue" bezeichnet wird. 

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Der Lieferumfang umfasst den Hörer mit montiertem Ohrstöpsel in der Größe Medium und entsprechenden angebrachten Silikon-Ohrpolster in Größe Medium. Zudem befindet sich im Lieferumfang auch ein Textil-Transport-Case (s. Abb. oben).

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Weiter im Lieferumfang sind drei Ohrstöpsel-Paare in den Größen L, S und XS sowie Silikon-Ohrpolster-Paare in den Größen XL, L, S und XS.  

Technik

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Der Sony IER-M500 wird mit einem 1,6 Meter langen Kabel geliefert, welches mit einem Clip für die Befestigung am Kragen vorgesehen ist. Als Stecker auf der Geräteseite kommt ein 3,5-mm-Klinkenstecker zum Einsatz. Die Verbindung zu den beiden Hörern erfolgt über MMCX-kompatible Stecker (s. Abb. unten), wie mittlerweile bei professionellen In-Ear-Hörern üblich. Hier lassen sich also theoretisch auch andere Kabel anschließen, aber dafür gibt es eigentlich keinen Grund, denn das Kabel ist sehr hochwertig. Das Gewicht beträgt übrigens ohne Kabel knapp unter sieben Gramm.

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Der Übertragungsbereich wird mit 10 Hz bis 40 kHz angegeben. Damit ist der Hörer kompatibel mit "High Resolution", so wie Sony es benennt. Der Übertragungsbereich der meisten anderen In-Ear-Hörer in diesem Preissegment geht in der Regel bis maxinmal 20 kHz. Dadurch wird aber auch eine sehr gute Wiedergabe von Transienten gewährleistet. Die Impedanz des Hörers liegt bei 16 Ohm bei einer Empfindlichkeit von 103 dB/mW. Der dynamische Treiber hat einen Durchmesser von 5 mm und es handelt sich um ein Single-Treiber für den gesamten Übertragungsbereich. Die maximale Leistung gibt der Hersteller mit 500 mW (nach IEC) an.

Praxis

In der Regel muss ich persönlich bei In-Ear-Hörern immer die größten Ohrstöpsel nutzen. Bei den Sony IER-M500 dagegen passten die mit der Größe M mit den Silikon-Polstern der Größe M sehr gut. Durch die vielen verschiedenen Größen von Ohrstöpsel und Silikon-Polstern ist da für jede Ohrgröße etwas passendes dabei. 

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Das Kabel wird ja um das Ohr nach hinten geführt. Das Kabel ist entsprechend so vorgebogen, dass dies problemlos gelingt. Das Ohrpolster wird im Ohr leicht eingeschoben (s. Abb. oben), was den Sitz so deutlich stabilisiert. Das Silikon-Polster sollte nicht auf dem Ohr aufliegen (siehe falsche Montage in der Abb. unten).

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Ich habe leider immer Probleme, dass bei mir In-Ear-Hörer bei stärkerer Bewegung oder nach längerer Tragezeit herausfallen oder sich etwas lockern. Gerade bei In-Ear-Hörern ist aber der Sitz besonders wichtig, denn wenn der Ohrkanal nicht dicht abgeschlossen ist, verändert sich der Klang, besonders die Basswiedergabe. Ich habe bisher noch kein In-Ear-Hörer genutzt, der so am Ohr fixiert ist wie der Sony IER-M500. Dafür sorgt unter anderem die Silikon-Polster und durch die Kragenklemme am Kabel wird ein Verrutschen durch den Kabelzug ebenfalls vermieden. Der Tragekomfort ist exzellent.

Aber nicht nur der Tragekomfort überzeugt, sondern auch der Klang, der sehr ausgewogen und neutral ist und so für einen großen Anwendungsbereich sorgt - vom Instrumenten-Monitoring, Monitoring am FOH oder am Monitorplatz als auch für die mobile Wort- oder Musikproduktion. Lediglich für sehr tieffrequente Instrumente wie Bassgitarre oder ähnliches, würde ich grundsätzlich einen auf den Frequenzbereich zugeschnittenen In-Ear-Hörer empfehlen. Das soll aber auf keinen Fall so interpretiert werden, dass dem IER-M500 Bassanteile fehlen. Ich finde die klangliche Abstimmung ist außerordentlich gut gelungen und man merkt hier auch, dass man die Bedürfnisse der professionellen Anwender berücksichtigt hat. Mit dem IEDR-M500 lässt sich eine Mischung klanglich sehr gut beurteilen, was mit In-Ear-Hörern aus dem Consumer-Segment meistens eben nicht der Fall ist. Auch die Außenschalldämpfung ist so wie man es erwartet. Viel mehr wird man mit In-Ear-Hörern physikalisch nicht erreichen können.

Fazit

Der Preis für den IER-M500 beträgt laut Sony 119 Euro. Das ist für einen Hörer in der Verarbeitung, klanglichen Qualität und dem Sitzkomfort schon sehr bemerkenswert. Ich halte den IER-M500 zurzeit des Tests in der Preisklasse für einen der besten In-Ear-Hörer überhaupt.

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