Steinberg SpectraLayers 13

Start einer neuen Unmixing- und Spektral-Editing-Ära

SpectraLayers 13

Steinberg gibt die sofortige Verfügbarkeit von SpectraLayers 13 bekannt. Aufbauend auf den zentralen Stärken liefert die neueste Iteration der Software einige leistungsfähige neue Algorithmen und Tools. Neben zahlreichen auf detailliertem Nutzerfeedback basierenden Optimierungen, bietet SpectraLayers 13 verbesserte Funktionen für kreatives Unmixing, Sprachverfeinerung, Audio-Rekonstruktion sowie Rauschunterdrückung und eignet sich daher ideal für die Integration in moderne Workflows. Auf dieser Basis läutet Version 13 eine vollkommen neue Ära des Unmixing und Spektral-Editings ein.

Unmix Sound Effects

SpectraLayers 13 bietet ein rundum neues Verfahren, mit dem sich kurze Sounds von kontinuierlichen Umgebungs- und Hintergrundgeräuschen wie Wind, Menschenmengen, Verkehr und Naturgeräuschen trennen lassen. Angesichts dessen eignet sich Unmix Sound Effects optimal für die Audio-Postproduktion, da es in der Lage ist, eine Vielzahl an Sounds in kürzester Zeit zu isolieren und als eigenes Layer zu extrahieren. Die Hintergrundtextur bleibt dabei vollkommen erhalten und lässt sich im Anschluss mit anderen neuen Prozessen formen und glätten.

Ambience Heal

Über das neue Feature Ambience Heal ist es möglich, durch Unmixing- und Cut-out-Operationen bedingte Leerstellen im Audiospektrum sinnvoll zu optimieren. Diese beispielsweise durch das Entfernen von Stimmen auf dem Ursprungs-Layer entstandenen Lücken, lassen sich im Nachhinein automatisch mit bereits vorhandenen Sounds aus der Umgebung oder dem enthaltenen Raumklang füllen.

Noch mehr neue Processing-Tools

SpectraLayers 13 bietet drei neue Werkzeuge zur Verbesserung der Klarheit und der Bearbeitung von Sprachaufnahmen. Mit Unmix Two Voices ist es möglich, zwei Stimmen ohne die Registrierung von Sprachprofilen automatisch voneinander zu trennen, während sich Voice DeCrosstalk darum kümmert, einzelne Nicht-Zielstimmen (Hintergrund- oder Vordergrundstimmen) von der Hauptstimme zu isolieren, auch wenn sich diese überlappen. Voice DeClick entfernt unterdessen unerwünschte Mundgeräusche wie versehentliches Schmatzen oder Zungenschnalzen. Diese Verbesserungen bei der Geschwindigkeit und effizientere Workflows sind wesentliche Merkmale der neusten Version von SpectraLayers.

Resynthese spektraler Daten

Ein neues Reconstruct-Modul resynthetisiert ausgewählte Spektraldaten und trackt dabei Vorher-/Nachher-Auswahlbereiche zur klanglichen Rekonstruktion, sowie Oberhalb-/Unterhalb-Bereiche, zur Wiederherstellung von Transienten und Rauschen. Die Rekonstruktionsanteile sind für alle drei Komponenten konfigurierbar, was einen äußerst vielseitigen Finetuning-Prozess ermöglicht.

Paste-Erweiterungen und dynamisches Fade-Shaping

In SpectraLayers 13 wurden mehrere Verbesserungen an den Einfügefunktionen vorgenommen. Dazu gehört die Funktion Paste Into Selection, die sich ideal zum Wiederholen oder Ersetzen von Ereignissen in der Zeitleiste eignet. Mit dem Werkzeug Paste Insert lässt sich unkompliziert ein Abschnitt in Auswahllänge zum aktiven Layer hinzufügen. Außerdem lassen sich die Schieberegler Time Fade und Frequency Fade jetzt auch auf aktive Auswahlbereiche anwenden – eine sinnvolle Ergänzung der verbesserten Einfügefunktionen und weiteren Auswahl-Optimierungen.

Level-Checking

Eine Vielzahl an Loudness-Daten lässt sich nun im Handumdrehen berechnen und anzeigen, darunter True Peak und eine ganze Reihe an LU-Messwerten. Die Berechnungen werden zudem automatisch aktualisiert und können sowohl für spektrale Auswahlbereiche als auch für beliebige Kombinationen von Layern durchgeführt werden.

Noch flexibleres Batch-Processing

Die gesamte Palette ausgefeilter Stapelverarbeitungsoptionen von SpectraLayers lässt sich jetzt gleichzeitig auf mehrere geöffnete Projekte anwenden.

Verbesserte Pro-Tools-Kompatibilität

In Verbindung mit den neuen Projekt-Tabs für Batch-Prozesse bietet das Pro Tools AudioSuite Bridge-Plug-in ab sofort Unterstützung für das Round-Trip-Editing und - Processing mehrerer Audioclips gleichzeitig, inklusive Support des Dolby-Atmos- (bis zu 9.1.6) sowie des Ambisonics-Formats.

Weitere neue Features

SpectraLayers 13 bringt noch mehr Workflow-Verbesserungen mit sich, von denen viele auf konkreten Wünschen unserer Nutzer basieren:

  • Fades lassen sich auf ausgewählte Bereiche innerhalb einzelner Layer anwenden oder zwischen zwei verschiedenen Layern überblenden.
  • Mittels eines neuen, Eck-basierten Griffs zum gleichzeitigen Anpassen von Zeit- und Frequenzkoordinaten, gelingt die Auswahl und Positionierung von Inhalten im Spektrum schneller und flexibler denn je.
  • Relativ hohe Amplitudenanteile können innerhalb von Auswahlbereichen reduziert werden, basierend auf der maximalen spektralen Intensität des umgebenden Contents.
  • Auswahl-Fades lassen sich jetzt über das Menü oder Tastenkombinationen ein- und ausschalten.
  • Events in der Auswahl können von der Protokollierung im Verlaufsfenster ausgeschlossen werden, sodass bestehende Selektionen beim Rückgängigmachen und Wiederholen anderer Events erhalten bleiben.
  • Module lassen sich nun im Handumdrehen über den Namen oder die entsprechenden Kategorien, Funktionen oder Konzepte auffinden.
  • Layouts der Benutzeroberfläche können jetzt gespeichert und für eine Vielzahl an möglichen Szenarien wieder aufgerufen werden.
  • Zuweisbare Tastatur-Shortcuts sind jetzt für mehr als 100 Funktionen, inklusive Interface-Layouts, Tool-Presets, Modul-Presets und Modul-Preset-Anwendungsbefehlen, verfügbar.
  • Neue Metering-Optionen beinhalten die Möglichkeit der Darstellung von Peaks, RMS oder Loudness im VU-Meter. Weiterhin gibt es ein spezielles Modul, welches dynamisch Loudness-Daten für komplette Projekte, jegliche Kombination an Layern oder eine spektrografische Auswahl bereitstellt.
  • SpectraLayers ist jetzt in der Lage, Audiogeräte mit einem Mapping von über 128 Gerätekanälen zu integrieren.
  • Das Unmix-Transkriptionsmodul kann jetzt in noch mehr Frameraten exportieren, was hochpräzise und leicht bearbeitbare Transkripte ermöglicht.
  • Bei Aktivierung der Tooltips, werden beim Bewegen des Mauszeigers über einem Modul oder einem Modul-Hilfe-Symbol unter anderem Beschreibungen der jeweiligen Funktionen und Tastatur-Shortcuts angezeigt.

„Mit SpectraLayers 13 haben wir die Nutzererfahrung so optimiert, dass sie noch besser zum hohen Tempo aktueller und vernetzter Postproduktions-Workflows passt. Damit ist es jetzt noch einfacher und schneller, von einem Problem zur passenden Lösung zu gelangen“, sagt Luis Dongo, Senior Marketing Manager Pro Audio. „Dieses Release unterstreicht einmal mehr, was SpectraLayers so einzigartig macht – chirurgische Präzision beim Editing gepaart mit einer zeitsparenden und intuitiven Bedienung.“

Preis und Verfügbarkeit

SpectraLayers Pro 13 und SpectraLayers Elements 13 sind zum Preis von 359 € bzw. ca. 90 € über den Fachhandel und den Steinberg Online Shop erhältlich. Eine entsprechende Education-Version von SpectraLayers Pro 13 ist bereits für 199 € zu haben. Updates für SpectraLayers 13 Pro von einer vorherigen Version von SpectraLayers Pro, Upgrades von SpectraLayers Elements und SpectraLayers Go (bei Cubase Pro, Nuendo, und Pro Tools inklusive) und Crossgrades sind über den Shop zu erwerben. Ein Update für SpectraLayers 13 Elements von einer früheren Version ist ebenfalls verfügbar. Preise können regional abweichen.

Kunden, die SpectraLayers Pro/Elements 12 oder frühere Versionen seit dem 3. Juni aktiviert haben, profitieren im Rahmen der Grace Period von einem kostenfreien Update auf die aktuellste Version via Download.

www.steinberg.net/spectralayers