Allen & Heath dLive beim Woodstock der Blasmusik
Foto: Julian Quirchmair

Seit 2012 begleitet session pro das Woodstock der Blasmusik technisch. An FOH und Monitorplatz kommen digitale Mischoberflächen von Allen & Heath zum Einsatz. Die dLive Systeme begeistern mit Flexibilität und einfacher Bedienung.
110.000 Besucher feiern mehr als 150 Bands – das ist die beeindruckende Bilanz des Woodstock der Blasmusik 2026. Seit 2011 findet die Veranstaltung jährlich statt und lockt immer mehr Fans nach Ort im Innkreis in Österreich. Fast von Anfang an dabei: die session pro GmbH aus Östringen. Der Technikdienstleister unterstützt das Woodstock der Blasmusik seit 2012 mit Ton- und Lichttechnik und war auch dieses Jahr mit von der Partie. Dabei setzt session pro aus Überzeugung auf das dLive Mixing-System von Allen & Heath: zwei S7000 am FOH, zwei S3000 an den Monitorplätzen, sowie ein SQ-Rack als Moderationspult und DM64U MixRacks als Kernsystem.
Das Layout beim Woodstock der Blasmusik stellt eine besondere Herausforderung dar, wie Alexander Schad von session pro erläutert: „Wir haben eine Doppelbühne. Wir haben also zwei FOH-Plätze, zwei Monitorplätze, aber wir müssen auch Kanäle beziehungsweise Funkstrecken zwischen beiden Plätzen teilen können.” So können bei Bedarf Funkstrecken der einen Bühne auf die andere Seite umgepatcht werden – komplett digital und ohne physikalische Neuverkabelung. Schad schätzt außerdem den intuitiven Workflow der dLive Konsolen. „Wenn du als fremder Engineer auf ein Festival kommst, kennst du die Konsole nicht und musst erstmal schauen, was wie funktioniert. Bei dLive merke ich immer wieder: Gast-Engineers können die Pulte sehr schnell bedienen. Man macht die Übergabe und erklärt alles, dann geht die Show rum und die arbeiten einfach damit. Oft höre ich dann: ‚Das war wie heimkommen.‘“
Das Woodstock der Blasmusik bot noch eine besondere Herausforderung: die Anbindung des Ü-Wagens. „Meine Slots waren voll und ich musste noch den Ü-Wagen anbinden“, beschreibt Schad die Situation. „Also habe ich die MADI-Karte geteilt: einmal Ü-Wagen, einmal FOH. Beim FOH war ich aber bei 96 kHz, der Ü-Wagen wollte 48 kHz. Mit der dLive ging das ohne Probleme. Das bekommst du mit kaum einem anderen Produkt so hin.“ Das ist sicherlich ein spezieller Fall, zeigt aber die enorme Flexibilität der Architektur auf. Eine Flexibilität, die sich auch in der Erweiterung des Systems äußert. „Wir brauchten ein Moderationspult, das unabhängig von den beiden FOH-Pulten arbeitet, damit wir auch beim Change-over oder beim Laden von Projekten ein laufendes System haben, um beispielsweise Notfall-Ansagen zu machen. Gar kein Problem, es gibt von Allen & Heath das SQ-Rack. Plug-and-play, funktioniert sofort und fügt sich nahtlos in unser bestehendes System ein.“
Nicht nur beim Woodstock der Blasmusik, sondern auch in anderen Situationen hat Schad beobachtet, dass sich Musiker mit den dLive Systemen besonders wohl fühlen. Er hat auch eine Vermutung, woran das liegt: „Ich glaube, dass die enorm geringe Latenz, die eine dLive oder Avantis bieten, das ist, was Artists als ‚besser‘ wahrnehmen.“ Die Musizierenden äußerten gelegentlich, dass die „Verständlichkeit“ oder „Aufgeräumtheit“ sich verbesserten, wenn ein Allen & Heath System am Start war. „Gerade bei sensiblen Musikern in Jazz oder Klassik läuft es oft auf eines hinaus: Latenz. Das ist etwas, worin sich Pulte unterscheiden. Sound ist eine Empfindungsfrage, aber Latenz ist etwas, das Musizierende deutlich wahrnehmen, weil sich da im Ohr viel ändert.“
Beim Woodstock der Blasmusik hat das Allen & Heath dLive System alle überzeugt: Die Besuchenden genießen den klaren Klang, die Musizierenden die minimale Latenz, die Engineers die intuitive Bedienung, die Systemverantwortlichen die mühelose Erweiterbarkeit und Flexibilität. „Ich bin Fan“, gibt Schad unumwunden zu Protokoll. „Ich schwinge die dLive-Fahne. Ich glaube einfach nicht, dass es auf dem Markt etwas gibt, das in einem vergleichbaren Preisbereich diese Performance bietet.“
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