ISE 2018: Yamaha führt neues digitales Mixingsystem RIVAGE PM7 am Markt ein

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Bei der ISE2018 wird Yamahas RIVAGE PM7 am Markt eingeführt. Dabei handelt es sich um ein neues digitales Mixingsystem, welches dank integrierter Technik sehr anpassungsfähig und gleichzeitig portabler als das etablierte RIVAGE PM10 ist. Dennoch werden sich die Nutzer des großen Yamaha-Flaggschiffs auch bei der Neuerscheinung sofort heimisch fühlen.

Die zentrale Komponente des RIVAGE PM7 bildet die digitale CSD-R7-Mixingkonsole. Zwar verfügt diese über dieselben Ausmaße wie das Bedienpult des RIVAGE PM10, doch ist hier die DSP-Engine gleich integriert. Dadurch wird das System besser transportierbar und anpassungsfähiger, ohne dass sich bei der herausragenden Bedienung und dem außergewöhnlichen, flexiblen Nutzererlebnis etwas ändert.

Das RIVAGE PM7 verfügt über 120 Eingangskanäle, 60 Mixbusse, 24 Matrix-Kanäle und eine umfassende Auswahl an 48 Plugins von höchster Qualität. Somit kommt es an die Leistungsdaten vom RIVAGE PM10 heran.

Eine Dual-Konsolen-Funktion erlaubt eine Verbindung der CSD-R7-Konsole mit den RIVAGE-PM10-Bedieneinheiten CS-R10 und CS-R10-S. Das heißt, dass beispielsweise eine zusätzliche CS-R10-S als FOH-, Monitor- oder Erweiterungskonsole eingesetzt werden kann, je nach Platzangebot Aufstellungsmöglichkeiten und benötigter Systemgröße.

Das RIVAGE PM7 unterstützt Yamahas TWINLANe-Netzwerke sowie Dante – oder auch beide Protokolle gleichzeitig. Daher können extrem anpassungsfähige Audioanlagen mit hoher Kapazität designt werden. Die firmenintern entwickelte TWINLANe-Technologie arbeitet mit optischen Kabeln und einer Kapazität von bis zu 400 Audiokanälen. Die Kombination von RPio622- und/oder RPio222-I/O-Racks mit HY256-TL- oder HY256-TL-SMF-Audiointerface-Karten ermöglicht eingangsseitig die Verwendung von Hybrid-Mikrofonvorverstärkern mit analogen Eingangsstufen, dank derer die Yamahas „Natural Sound“-Philosophie zur Höchstform auffährt. Auf digitaler Seite wurden die Übertrager-Eigenschaften und der beispiellose SILK-Prozessor von Rupert Neve Designs über den mustergültigen Einsatz von VCM-Technologie ("Virtual Circuitry Modeling") nachmodelliert, was für einen plastischen, musikalischen Sound sorgt.

Darüber hinaus sorgen die neuen Ein-/Ausgangsracks* Rio3224-D2 und Rio1608-D2 dafür, dass ein RIVAGE PM7 problemlos mit Yamahas Digitalmixern der Serien CL und QL sowie mit zahlreichen anderen Proaudio-Produkten von Yamaha kombiniert werden kann. Die HY144-D-Audiointerfacekarte kann ergänzt werden, wenn zusätzliche "Natural Sound"-Eingänge in voller RIVAGE-PM-Qualität benötigt werden, um etwa Bühnensound einzufangen und nach Bedarf mit den herausragenden, transparent klingenden Bordmitteln zu bearbeiten.

Zusätzlich zu den neuen Komponenten gibt es mit Version 2.0 auch eine neue Firmware* für die RIVAGE-PM-Serie mit Neuerungen wie 5.1-Surround- und Mixminus-Fähigkeit für Rundfunk-Anwendungen, den Portico 5045 "Primary Source Enhancer" von Rupert Neve Designs, die Dual-Konsolen-Funktion, DSP-Spiegelung (nur RIVAGE PM10) und mehr.

"Das oberste Ziel unseres RIVAGE PM7 ist, das Nutzererlebnis unseres Flaggschiff-PM10-Systems einem breiteren Kundenspektrum zugänglich zu machen. Das RIVAGE PM10, die Firmwareversion 2.0 und das neue RIVAGE PM7 bilden ein starkes, vielseitiges Gespann, das die heute sehr unterschiedlichen Branchen-Anforderungen problemlos erfüllen kann", erklärt Yoshi Tsugawa, General Manager von Yamahas Pro-Audio-Abteilung.

Yamaha Commercial Audio stellt bei der ISE 2018, die vom 6. bis 9. Februar im RAI Amsterdam stattfindet, an Stand 3-C112 aus.

www.yamahaproaudio.com