d&b audiotechnik DS20 Audio Network Bridge

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Auf der ISE, der Integrated Systems Europe 2019, hat d&b audiotechnik die DS20 Audio Network Bridge an den Start gebracht, das erste d&b Produkt, das d&b Lautsprechersysteme mit dem auf offenen Standards basierenden MILAN-Protokoll verbindet.

Die DS20 ist eine ideale Netzwerkoption für d&b Anwender. Milan ist ein deterministisches Netzwerk, das mit verbesserter Zuverlässigkeit, optimaler Synchronisation und problemlosem Netzwerkaufbau alle technischen Vorteile der AVB-Technologie (Audio Video Bridging) vereint. Vorteile, die sich gut mit der effizienzorientierten d&b System Reality in Einklang bringen lassen.

d&b hat in enger Zusammenarbeit mit AVID, L-Acoustics, Meyer Sound, Biamp und anderen das technische Konzept für eine reibungslose Kommunikation zwischen allen Produkten, in denen das neue Milan-Protokoll integriert ist, erarbeitet.

Henning Kaltheuner, Leiter von d&b Market Intelligence, erklärt: „AVB wurde vom IEEE entwickelt und umfasst eine Reihe von technischen Standards. Was aber nicht beschrieben wird, ist, wie diese so umgesetzt werden können, dass die Interoperabilität zwischen den Geräten gewährleistet ist. Milan bietet dafür die Lösung; eine Schicht, die ein AVB-Netzwerk mit einem standardbasierten, benutzergesteuerten und deterministischen Netzwerkprotokoll ergänzt, das Interoperabilität garantiert.“

Die DS20 Audio Network Bridge, die sich als Bestandteil eines d&b Systems nahtlos integrieren lässt, dient als Schnittstelle zwischen dem Milan-Netzwerk und digitalen AES3-Audiosignalen. Gleichzeitig können Steuerdaten per Ethernet übertragen werden. Metadaten wie Milan-Kanalkennzeichnungen und Verkabelungsinformationen werden über AES3-Kanalströme an die vierkanaligen d&b Verstärker gesendet.

Das 1-HE-Gerät ist innerhalb der Signalkette vor den Verstärkern angesiedelt und eignet sich gleichermaßen für mobile und Installationsumgebungen. Neben der Funktion als Schnittstelle zwischen dem MILAN-Audio-Netzwerk und den digitalen Eingängen der d&b Verstärker per Ethernet stellt das Gerät vier digitale AES3-Eingangskanäle bereit und kann somit auch als Break-in-Box am FoH eingesetzt werden.

Der in der DS20 integrierte vollständig AVB-fähige 5-Port-Switch bietet Optionen für ein primäres und ein redundantes Netzwerk sowie erweiterte Anschlussmöglichkeiten für einen Laptop zur Steuerung von d&b Verstärkern mit der d&b R1 Fernsteuer-Software per OCA-Protokoll (Open Control Architecture).

„Die DS20 Audio Network Bridge steigert den Wert des d&b Systemansatzes für netzwerkbasierte Audioanwendungen“, betont Kaltheuner. „d&b Kunden können sich nun mit der DS10 oder DS20 für die Netzwerklösung entscheiden, die ihre Anforderungen am besten erfüllt, und dabei komfortabel im intuitiven d&b Workflow arbeiten.“

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