Aviom stellt Körperschallwandler-Prozessor BOOM-1 vor

19"-DSP-Prozessor für den Monitoring-Einsatz mit externen Körperschallwandlern

Aviom Boom 1 front angle

Der US-Hersteller Aviom, bekannt für seine Audionetzwerke und Personal-Mixing-Systeme, präsentiert den BOOM-1, einen Körperschallwandler-Prozessor für den komplementären Einsatz mit Monitoring-Systemen. Der DSP-basierte Prozessor erweitert das Monitoring-Erlebnis, indem er In-Ear- oder Kopfhörer-Mischungen spezifisch aufbereitete, tieffrequente taktile Informationen hinzufügt. Das Ergebnis: Der Musiker hört und fühlt den Bass, ohne den Monitor-Pegel erhöhen zu müssen. Der BOOM-1 ist mit allen Aviom Personal-Mixing-Systemen kompatibel.

Als Körperschallwandler-Prozessor im 19"-Format lässt sich der BOOM-1 mit jeder beliebigen Körperschallwandler-Einheit betreiben, welche sich beispielsweise an einem Drum- oder Keyboard-Sitz, einem beliebigen Stuhl oder auf dem Bühnenboden montieren lässt. Körperschallwandler basieren auf einem einfachen Prinzip, entfalten jedoch eine große Wirkung: Vergleichbar mit einem Lautsprecher mit abgesetzter Wandler-Einheit, übertragen Körperschallwandler die tieffrequenten Informationen eines Signals – etwa von Bass und Drums – und ermöglichen es dem Anwender, die so erzeugten Vibrationen zu spüren. Auf diese Weise lassen sich Bass-Frequenzen auch bei geringen Monitor-Lautstärken deutlich besser wahrnehmen.

Der BOOM-1 lässt sich mit jedem Personal-Mixing/Monitoring-System mit Stereo-Kopfhörer-Ausgang oder Mono-Line-Ausgang verwenden – darunter die führenden Aviom Personal Mixer A360 und A320. Die weitere Signalverarbeitung erfolgt vollständig im DSP-gesteuerten BOOM-1 Prozessor. Über den „Transducer Out“-Ausgang des BOOM-1 wird das bearbeitete Signal im Anschluss via Speakon-Kabel an die externe Wandler-Einheit weitergegeben. Mit dem „Strength“-Regler lässt sich die Stärke des Effekts bzw. der ausgegebene Signalanteil des Quellensignals individuell festlegen. Über „Feel“ können Anwender – je nach persönlichen und musikalischen Vorlieben – zwischen vier optimierten DSP-Presets („Tight“ bis „Loose“) wählen. Für den Einsatz mit den A360 Personal Mixern steht darüber hinaus ein eigenständiger XLR-Eingang mit Line-Pegel zur Verfügung.

www.sea-vertrieb.de