SSM Veranstaltungstechnik mit Sennheiser Digital 6000 Systeme

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Seit Frühjahr 2017 setzt die Münchner SSM Veranstaltungstechnik GmbH erfolgreich Sennheiser Digital 6000 Systeme ein. Angeschafft wurden zwölf EM 6000 Dante Doppelempfänger, zu denen 24 SKM 6000 Handsender mit ME 9004 Kondensatorköpfen sowie 24 SK 6000 Taschensender mit SL 1 Nackenbügelmikrofonen oder wahlweise MKE 2 Gold Ansteckmikrofonen gehören. Für jeden Sender sind zwei Akkupacks verfügbar, welche bei Nichtgebrauch in intelligenten L 6000 Ladegeräten untergebracht werden. Zu Veranstaltungen werden die Sennheiser Digital 6000 Systeme in modular zusammenstellbaren Cases transportiert.

Nach einer praktischen Erprobung, in deren Rahmen sich das Sennheiser Digital 6000 System im direkten Vergleich mit Produkten anderen Marktteilnehmer messen musste, bestanden bei SSM keine Zweifel mehr: „Die Haptik war ein Unterschied wie Tag und Nacht, was ich in dieser Ausprägung nicht unbedingt erwartet hätte“, berichtet SSM-Geschäftsführer Ralf Schoger über die beteiligten Handsender. „Letztlich ging der Punkt für die Handhabung ganz klar an Sennheiser.“

Ein wesentlicher Aspekt war weiterhin, dass SSM in der Vergangenheit stets positive Erfahrungen mit den Produkten sowie dem Service von Sennheiser gemacht hat. Ralf Schoger: „Wir sind mit dem Service von Sennheiser nicht nur zufrieden, sondern die außerordentlich gute Unterstützung durch den Hersteller hat entscheidend zu unserer Kaufentscheidung beigetragen.“

Bislang setzte SSM auf bewährte Drahtlossysteme aus der Sennheiser 2000er-Serie sowie auf umfrequentierte Sennheiser ew 550 G2 Strecken. Von den neu angeschafften Sennheiser Digital 6000 Systemen verspricht sich Ralf Schoger Zukunftssicherheit - auch und gerade durch die große Schaltbandbreite sowie das äquidistante Frequenzraster. „Ebenso wie andere Veranstaltungstechnikdienstleister sind wir von den Auswirkungen der Digitalen Dividende betroffen“, berichtet der Geschäftsführer.

Für jeden Empfangskanal des Digital 6000 Systems hat SSM sowohl einen Hand- als auch einen Taschensender erworben. „Wir verfolgen von jeher die Strategie, Drahtlossysteme für Veranstaltungen in voller Ausbaustufe zu liefern, weil vor Ort nicht selten erst in letzter Minute entschieden wird, ob ein Redner das Podium mit einem Hand- oder einem Taschensender betritt“, erläutert Ralf Schoger. „Flexibilität ist gefragt, und eine rasche Reaktion auf individuelle Wünsche wird von den Kunden geschätzt.“

SSM-Mitarbeiter Christian Strobel (Technische Leitung) stellt praxisrelevante Vorteile des Sennheiser Digital 6000 Systems heraus: „Zu den Ausstattungsmerkmalen, die ich ganz besonders schätze, gehört die Möglichkeit, zwecks Distribution der Antennensignale bis zu acht Doppelempfänger kaskadieren zu können“, so Strobel. „Bei SSM gehen grundsätzlich begleitend zu den Drahtlossystemen Koffer mit je zwei Antennen auf den Job – darüber hinaus müssen wir uns bei der Disposition keine Gedanken mehr machen; es funktioniert einfach!“

Bis zu Größenordnungen von sechs oder acht Empfängern werden Einstellungen von den Technikern direkt an der 19“-Hardware getätigt – erst bei größeren Konstellationen kommen eine Netzwerkverkabelung und der Sennheiser Wireless System Manager zum Einsatz. Die EM 6000 Doppelempfänger sind mit einer Dante-Schnittstelle versehen, da SSM über entsprechend ausgerüstete Digitalpulte verfügt und bei größeren Jobs auf einen durchgängig digitalen Signalfluss setzt.

Die Option, Audiosignale per AES-Verschlüsselung abhörsicher übertragen zu können, war laut Ralf Schoger ein weiterer Grund, sich für Digital 6000 Systeme zu entscheiden: „Wir betreuen unter anderem einen Kunden, der bei seinen Veranstaltungen auf einer verschlüsselten Signalübertragung besteht – dank der neuen Sennheiser Digital 6000 Systeme müssen wir nun bei derlei Gelegenheiten keine Geräte anderer Anbieter mehr anmieten“, erklärt der Geschäftsführer.

Von der Klangqualität der neuen Digital 6000 Systeme ist Christian Strobel restlos überzeugt: „Wir haben A/B-Vergleiche unter Einsatz der gleichen Kapsel angestellt, und in diesem Zusammenhang ist uns direkt aufgefallen, dass die digitale Übertragungsstrecke eine verbesserte Präsenz aufweist. Mit der ME 9004 auf dem SKM 6000 Handsender empfinde ich den Unterschied zu unserer vormals genutzten Kapsel/Handsender-Kombination als sehr gut wahrnehmbar: Die Sprachverständlichkeit ist ohne weitere Maßnahmen noch einmal deutlich besser als früher. Sicher spielt dabei die Kombination aus einer wirklich tollen Kapsel und der digitalen Übertragung eine entscheidende Rolle – in Summe ist der exzellente Klang der Sennheiser Digital 6000 Systeme ein absoluter Mehrwert, der sich beim praktischen Einsatz positiv bemerkbar macht!“

Für jeden Hand- und Taschensender des neuen Sennheiser Digital 6000 Systems hat SSM jeweils zwei Akkupacks angeschafft. Ein intelligentes L 6000 Ladegerät ist im 19“-Rack unter jedem Empfänger montiert. „Weil wir grundsätzlich alles doppelt bestücken, können wir die Akkus beim Job während der Aufbauzeit laden und müssen uns nicht vorab im Lager darum kümmern“, erklärt Christian Strobel. „Selbst wenn ein Akku von einer vorangegangenen Produktion leergesaugt sein sollte, ist sein Gegenstück mit einiger Sicherheit betriebsbereit.“

Zum Transport der Sennheiser Digital 6000 Systeme nutzt SSM spezielle Case-Systeme, die auf stapelbaren Inlay-Modulen im 19“-Format basieren und sich flexibel zusammenstellen lassen. In jedem Inlay-Modul sind je ein Doppelempfänger und eine 19“-Ladeleiste mit acht Akkupacks untergebracht. Weitere Inlay-Module gleicher Größe beinhalten eine Schublade, in der Hand- und Taschensender sowie diverses Zubehör in maßgefertigten Schaumstoffzuschnitten gelagert sind. Die Module werden in Hauben-Cases transportiert, zu denen ein Bodenelement mit vier Rollen, eine Haube und die je nach Größe des Inlay-Stapels benötigten Zwischenstücke gehören. Christian Strobel kommentiert: „Das Handling der Funkstrecken ist mit unserer in Teamarbeit erdachten Transportlösung perfekt, und man spart trotz der auf den ersten Blick hoch erscheinenden Anschaffungskosten für die Cases auf lange Sicht eine Menge Zeit und damit Geld.“

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